http://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Client_cifs
# Beispiel:
//192.168.1.100/Tausch /media/austausch cifs username=otto,passwd=geheim,domain=Gruppe1 0 0
ord=<passwort>
domain=<domain>
Die dritte Zeile ist nur nötig, falls der Server einer Windowsdomäne angehört. Damit die Datei nur vom Besitzer eingesehen werden kann, setzt man die Rechte entsprechend
chmod 600 ~/.smbcredentials
Der Eintrag in fstab lautet dann
# Beispiel:
//192.168.1.100/Tausch /media/austausch cifs credentials=/home/otto/.smbcredentials 0 0
# in fstab muss immer der komplette Pfad angegeben werden!
Hinweis:
Mit einer Live-CD oder durch Erlangen von Root-Rechten kann immer noch jeder diese Datei lesen. Über die Verwendung des verschlüsselten Private-Verzeichnisses kann auch dies verhindert werden. Allerdings kann dann nur der Benutzer selbst die Freigabe einbinden.
Wird keine Authentifikationsdatei (credentials) und kein Benutzername angegeben, gilt der jeweils eingeloggte Benutzer. Das Passwort wird dann beim Einbinden interaktiv erfragt. Dies unterbleibt, wenn man die Option guest oder ein leeres Passwort einträgt.
# Beispiel ohne Passwort (sinnvoll z.B. für USB Speicher ohne Passwort an einer Fritzbox)
//192.168.178.1/Backup /media/Backup cifs password= 0 0
Simulierte Dateirechte: Die Simulation von Dateirechten mit den Optionen uid, gid, dir_mode und file_mode ist nur dann von Bedeutung, wenn die cifs-UNIX-Erweiterungen nicht aktiv sind. Sie wird weiter unten erklärt.
Zeichensatz: Früher war es noch nötig, für Sonderzeichen in Datei- und Ordnernamen den verwendeten Zeichensatz anzugeben, z.B. iocharset=utf8. Dieser Zeichensatz ist inzwischen Standard, sodass man auf diese Option üblicherweise verzichten kann.
Temporäres Einbinden
“Temporäres Einbinden” bedeutet, dass danach die Freigaben nur für die betreffende Sitzung zur Verfügung stehen und nicht beim Systemstart oder beim Einloggen des Benutzers automatisch wieder eingebunden werden.
Systemweit werden Freigaben mit Root-Rechten eingebunden.
Falls ein Eintrag in fstab mit der Option noauto vorhanden ist, genügt die Befehlszeile
Allgemein:
sudo mount <Mountpunkt>
Beispiel:
sudo mount /media/austausch
Ist kein Eintrag in fstab vorhanden, müssen alle Eingaben – mit etwas anderer Syntax – in die Befehlszeile übernommen werden:
Allgemein:
sudo mount -t cifs -o <Optionen> //<Server>/Freigabe <Mountpunkt>
Beispiel:
sudo mount -t cifs -o credentials=~/.smbcredentials //192.168.1.100/Tausch /media/austausch
Näheres zur Syntax siehe mount.
Persönlich bindet man Freigaben ohne Root-Rechte ein. Für /sbin/mount.cifs muss das SUID-Bit gesetzt sein (s.o.), und es muss ein Eintrag in fstab mit der Option user bzw. users und einem Mountpunkt bestehen, der Eigentum des einbindenden Benutzers ist, also z.B.:
# Beispiel:
//192.168.1.100/Daten /home/otto/Daten cifs noauto,users,credentials=/home/otto/.smbcredentials 0 0
# in fstab muss immer der komplette Pfad angegeben werden!
Dann genügt zum Einbinden die Befehlszeile:
Allgemein:
mount <Mountpunkt>
Beispiel:
mount ~/Daten
Festes Einbinden
“Festes” oder “Statisches Einbinden” bedeutet, dass die betreffenden Freigaben nach jedem Systemstart oder nach dem Einloggen des jeweiligen Benutzers automatisch wieder zur Verfügung stehen. Eine andere Bezeichnung ist auch “Automount”.